Fayence VII

Durch. Vorbei. Und ich bin froh drüber. Der letzte Flug hat nochmal gezeigt: auf ne WM gehöre ich nicht. Vorher versucht, zu entspannen, mir einzureden, dass es egal ist, weil es ja eh um nichts (mehr) geht. Gestartet mit guter Laune, die Landschaft im Schlepp nochmal aufgesogen, einigermaßen solide positioniert – und schon in der zweiten Figur die Lust verloren. Alles weiter nur noch so hingehudelt und im letzten Bogen noch ins Low gedonnert, sodass mir schon bei der Landung klar war, das wird scheiße. Und zwar so richtig. Vor lauter Wut den Flieger von Hand bis in den Seitenstreifen gezerrt und versucht, irgendwie nicht sofort wieder zum Tasmanischen Teufel zu transformieren. Erfolg dabei: mäßig.

Ich hatte noch am Tag zuvor versucht, meiner Wut auf mich selbst einen Namen zu geben, sie zu personifizieren, um eine Möglichkeit zu schaffen, mich von ihr zu distanzieren. Ein tatsächlich existierendes, schielendes Alpaka mit komplett deformierter Visage, unfassbaren Unterbiss und der amngewohnheit, wirklich je namens Stevie musste dafür herhalten. Ich folgte der Idee meiner besseren Hälfte, die Wut Stevie zu nennen und so zu lernen, damit umzugehen. Ich wollte künftig bei jedem Wettbewerb einen kleinen Stahlstift neben dem Anhänger in die Erde klopfen und Stevie daran anpflocken. Die Idee hatte genau so lange Charme, bis ich den Wertungssheet des letzten Fluges gesehen habe. Ein Flug, bei dem wieder von anderen Sprüche kamen wie „sah gar nicht so schlecht aus!“ – obwohl ich bereits wusste, wie scheiße das gelaufen war. Ich war ja live dabei. Und gerade in senkrechten Linien abwärts sieht man doch ziemlich gut, wie falsch das eigene Positioning gerade ist. Und in Rollen merkt man, dass die Fahrt nicht passt, dass die Stops nicht hinhauen. Und wenn man dann aussteigt und nicht völlig unkritisch mit dem eigenen Tun ist, dann darf man auch mal festhalten, dass das insgesamt so ausgesehnen hat, wie wenn man das erste mal in einem Flugzeug jenseits der ASK 21 ausm Grundlehrgang sitzt und nen Zettel mit Advanced-Figuren vor sich hat.

Ich bin wirklich froh, dass es vorbei ist. Ich bin im Mittel genauso schlecht geflogen wie auf der LM in Hünsborn. Und mir ist klar geworden, dass es mit dieser Performance im internationalen Vergleich nur für die Rolle des Pausenclowns reicht. Schlechtester im deutschen Team, in der Gesamtwertung Rang 20 von 26 – und das auch nur, weil die beiden am schlechtesten platzierten Polen den letzten Flug ausgelassen haben. So macht das keinen Spaß. Und ehrlich: Gut gemeinte Sprüche wie „es ist deine erste WM…“ etc. sind komplett irrelevant und helfen keineswegs bei der Frustbewältigung. Weil ich sowieso nicht damit gerechnet habe, hier vorne mitzufliegen. Aber wenigstens ein Niveau zeigen, dass einigermaßen über dem eines Advanced-Einsteigers liegt, das hätte ich von mir selbst erwartet.

Im Rückblick auf Fayence relativieren sich auch die Erfolge bei der LM 2025 auf der Friesener Warte und bei der ÖM 2022 in Schärding-Suben ein ganzes Stück. Denn da war ich zwar auf Rang 2 bzw. 1, aber eben auch mit deutlich schwächerer Konkurrenz. Abgesehen vielleicht von Tobi Ohlig bei der LM 2025, die der absolut souverän gewonnen hat – und jetzt völlig zu Recht mit dem Titel des Advanced-Weltmeisters nach Hause fährt. Ich bin nicht in Fayence gewesen, weil ich gut fliege, sondern weil ich oft genug bei nationalen Wettbewerben dabei war, um mit mittelklassiger Performance genug Punkte in der Rangliste zu sammeln und andere, die hier sicher besser aufgehoben gewesen wären, absagen mussten. Rang 2 und 3 gehen auch ans Team Germany, die damit auch den Mannschaftstitel einfahren. Richard auf Rang 5 und Manuel auf Rang 8 komplettieren die Top Ten.

In der Unlimited ist Spitzi Vizeweltmeister, gemeinsam mit Steffen zudem Team-Vizelweltmeister. Außerdem gehen einige Einzelmedaillen an das von Franzi Kaiser souverän durch den Wettbewerb geführte deutsche Team. Ein schöner Erfolg. Nur halt nicht meiner.

Um überhaupt wettbewerbsfähig zu sein, wird es unglaublich viel Arbeit an allen Baustellen brauchen. Fliegerisch, weil ich etliche Figuren einfach nur inakzeptabel schlecht gezeigt habe, mental, weil ich mir sechsmal für 85 Euro nichts anderes gekauft habe als einen veritablen Wutanfall. Ich hatte bei keinem der sechs Wertungsflüge Spaß. Und wie mein Mentor Robin so schön sagt: Wer so viel Geld für einen Schlepp ausgibt, und dann da oben keinen Spaß hat, der sollte sich ein anderes Hobby suchen. Vielleicht sollte ich mit dem Suchen mal so langsam anfangen…

Ich hab mir vor der Abreise nach Fayence stolz zwei kleine Deutschland-Flaggen links und rechts auf den Haubenrahmen geklebt. Ich hab mich drauf gefreut, hier für unser Land zu fliegen. Nach Programm 5 hab ich sie abgerissen und weggeworfen, weil die Leistung in keinem Verhältnis zum Umfeld steht. Für anständiges Fliegen in einem Moment, wo es zuminest ein kleines bisschen drauf ankommt, reicht es einfach nicht.

Fayence VI

Geflogen und geflucht. Flug 5 zeigt, was passiert, wenn man das Programm so wenig kennt, dass man am Ende völlig ausrastet, weil man glaubt, in der vorletzten Figur falsch abgebogen zu sein und damit diese und die letzte genullt zu haben. Im Abwackeln fange ich an, wild rumzubrüllen, was bis zum Aussteigen nicht aufhört. Danach zerknülle ich den Zettel, ziehe den Flieger voller Wut zum Camp und tanze wieder der Tasmanische Teufel zwischen den Anhängern rum.

Als das alles wenigstens ein bisschen verraucht ist, fahre ich zum Start und helfe den anderen. Während Nicks Programm stelle ich mir die Frage, warum der in den letzten beiden Figuren den gleichen Scheiß fliegt wie ich. Oder ob ich vielleicht gar nicht falsch abgebogen bin. Und, Tatsache, die Figuren waren richtig rum. Die Punkte sind zwar einmal mehr ein Witz – auch dieses Programm bleibt deutlich unter 70 Prozent – war der ganz große Aufreger umsonst.

Abend Nationenabend. Richtigen Bock habe ich nicht, tauche dann aber doch irgendwann im Teamshirt zwischen den anderen auf und werfe mich mit Colabier auf eins der Sofas im Partyzelt. Spitzi versucht zu ergründen, warum es bei mir so läuft, wie es läuft, kommt aber zu keinem handfesten Ergebnis. Auch Robin versucht, mir klarzumachen, dass alleine die Tatsache, hier zu fliegen, ein Erfolg ist, der 99% aller anderen Segelflieger in Deutschland nie vergönnt sein wird. Ja, hat er einen Punkt, das ändert aber nichts daran, dass ich meine eigenen Ansprücke massiv gerissen habe. Es war nie Ziel, hier vorne mitzufliegen, aber irgendwo im Mittelfeld hab ich mich schon gesehen. Können andere, die ihre erste WM fliegen, ja auch.

So bleibt es bei Platz 22 von 26 Teilnehmern. Und bei meiner Meinung, dass man mit solch einer Performance auch nicht zwingend bei einer WM fliegen muss…

Ein Programm kommt noch, Donnerstag oder Freitag. Ich erwarte nicht mehr viel, nichtmal, dass es Spaß macht. Ich wills nur noch erledigt wissen und dann nach Hause. Der Berg an Arbeit, vor allem an psychologischer, ist riesig. Und ohne Hilfe wird der nicht zu schaffen sein…

Fayence V

Unknown 2. 18 von 26. Ein Lichtblick? Nicht wirklich. Denn wieder unter 70 Prozent. Und die Erkenntnis, dass sich meine Wahrnehmung ziemlich gut mit der der Jury deckt. Wenn ich aussteige und scheiße brülle, kann ich sicher sein, dass die Judges an der Linie nicken, wenn die Schallwellen dort ankommen. Die einzige Figur im Programm, die ich für gelungen hielt, war der Aufschwung. Mit Dampf unten rein, 6.5 g aufgelegt und rum. Als die Nase im Horizont einrastet hatte ich 150 am Stau. Doof nur, dass das ne Linking Figure war und demnach trotz AVG 8,64 kaum Punkte brachte. Toll.

Der Rest wie so oft Mittelmaß. Den Q-Loop nach oben immerhin nicht komplett in der Finsternis geflogen, aber halt auch keine saubere 45° Aufwärts danach gezeigt. Mit AVG 6,0 reißt man halt bei so einer mittelteuren Figur gar nichts.

Fazit Flug 4: fürn Salzmann im Mittelfeld vielleicht noch akzeptabel, für ne WM nicht annähernd.

Fayence IV

Ein Flug. Das wars auch schon. Weder besonders schön noch präzise. Mit 71,989 zwar endlich mal über dem selbst gesetzten Minimum von 70 Prozent, aber wenn der erste da 85,307 Prozent in die Box zimmert, biste halt trotzdem weit hinten. 20 von 26. Inakzeptabel bis peinlich.

Fayence III

65,9 %. Und das ohne HZ. Heißt, Flug zwei war ohne komplett versaute Figur gerade mal drei Prozentpunkte besser als der erste, ergo die einzelnen Figuren sogar deutlich schlechter als die in der Free Known.

Folge: Frust. Reichlich.

Protokoll des Scheiterns

Fayence II

Der Auftrag ans Unterbewusstsein war klar. Und das Unterbewusstsein hat auch mitgespielt. Exakt bis zum Ende von Figur 1. Ab da ist irgend ein Schaltkreis im Prozessor in den tilt gegangen, und was dann kam, war halt Scheiße. Statt 2/4 aus dem Rücken in den Normalflug und Aufschwung zum halben Kubaner kam da ein kräftiger Impuls negativ hoch zum Käseeck, den ich aber erst so richtig bemerkte, als es schon zu spät war. Irgendwie noch so rumgemogelt, dass am Ende wenigstens die Richtung wieder stimmte. Aber danach stimmte halt alles so gar nicht mehr.

Gefühl nach dem ersten WM-Flug: zum kotzen. Und wieder war sie da, diese unbändige Wut. Ich hab sie in dem Moment nicht rausgebrüllt, sondern runtergschluckt. Ich will ja niemand anderen mit runterziehen. Die gut gemeinten Kommentare der anderen, die wirklich immer kommen, wirken in solchen Momenten auch nicht beruhigend, sondern konträr. Es ist halt völlig irrelevant, ob Weltmeister oder sonstwelche Spitzenpiloten auch Küren verhauen, Figuren HZen oder sonstwie Mist bauen. Diese Sprüche sind genauso unsinnig wie der Verweis darauf, dass kommerzielles Fliegen statistisch total sicher ist. Wenn du der bist, der in der Möhre sitzt, die abschmiert, ist dir die Statistik herzlich egal. Ich hab das Programm versaut, das ich vorher hinreichend trainiert hatte. Das einzige, das dieses Jahr irgendwie halbwegs funktionierte. Und es hat ne mentale Wirkung, wenn man nicht mal das x-mal trainierte so abrufen kann, dass es wertbar wird. Wenn in der Kür eine Figur misslingt, weil man den Punkt für ne Steuereingabe verpasst hat oder so, geschenkt. Aber einfach stumpf die falsche Figur zu fliegen, das ist das, was man sich in diesem Umfeld nicht leisten darf. Nationalmannschaft. Und dann solche Anfängerfehler. Kannste dir nicht ausdenken. Die Nummer war insgesamt so peinlich, dass sich sogar meine als V/g-Logger missbrauchte GoPro geweigert hat, den Flug aufzuzeichnen…

Flugzeug weggepackt, aufs Fahrrad gesetzt, fluchend den Berg hoch gefahren. Eineinhalb Stunden auspowern. Weg von dem, was passiert ist.

Am nächsten Morgen die Bestätigung der unterirdischen Performance. Dritter. Von hinten. Mit lächerlichem Ergebnis. Allein das Positioning war mit 8,21 annähernd auf dem Niveau, wie man es auf solch einem Wettbewerb erwarten darf.

Alles was ich mir für mich selbst gewünscht hätte, wäre irgend ein erträglicher Einstieg in den Wettbewerb gewesen. Mittelfeld, halbwegs solide Performance. Mehr nicht. Aber dafür reichts halt nicht.

Wie´s weitergeht? Keine Ahnung. Am liebesten würde ich „fire-and-forget“ fliegen. Alles maximal aggressiv, schnell, hart, gnadenlos. Dafür habe ich aber das falsche Flugzeug, zumal man hier immer damit rechnen muss, in eine satte Thermikböe reinzuballern. Manchmal wärs schön, nen Swift zu haben, allein um das gute Gefühl zu genießen, dass ich körperlich aufgebe, bevor das Flugzeug Schaden nimmt…

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Fayence

Und plötzlich biste mittendrin. Was Anfang des Jahres noch ein bisschen surreal wirkte, ist nun real. Dabei. Auf einer Weltmeisterschaft, zwischen den besten Segelkunstfliegern diesseits der Sonne. Wo ein Wolfgang Schieck, ein Maciej Pospieszyński, ein Jonas Langenegger und etliche andere Spitzenleute um den Titel in der Unlimited fliegen, und man selbst antritt gegen Leute, die in der Aufsteigerklasse Advanced zeigen, was sie draufhaben – Richard Münzberger, Agata Porebska, Tobi Ohlig und wie sie alle heißen.

Einmal die Jacke mit der Nationalflagge tragen – das war das Ziel. Und dann stehste da und hast es erreicht. Was bleibt, ist die Frage, mit welchem Anspruch man an solch einen Wettbewerb herangehen darf, herangehen muss. Spaß haben wäre schon mal schlau – allein angesichts der 85 Euro, die die Locals hier für einen Schlepp aufrufen. Zitat meines Mentors Robin: „Wer so viel Geld ausgibt und dann da oben keinen Spaß hat, der sollte sich ein anderes Hobby suchen.“ Jo, is was dran.

Wahr ist aber auch: Man kann sich noch so sehr selbst zum Spaßhaben anhalten, wenns dann nicht optimal läuft, kicken alte Verhaltensmuster. Wut, Ärger, Selbsthass. Hab ich bei der LM in Hünsborn wieder in epischem Ausmaß erlebt. Zwei Flüge ok – nach Free Known und 1st Unknown auf Rang 3. Solide, dem Potenzial nicht völlig unangemessen. Dann fing die Scheiße an. Fehler, wo keine sein müssten, Banale figuren wie ein Weibchen zur HZ verstümmelt, Frust. Gelandet, Haube auf, den Ärger rausgebrüllt. Flugzeug weggepackt, in den Camper verkrümelt, die Sache mit mir selbst ausgemacht. Immerhin: Ich belästige andere nicht mehr mit meiner Laune, wenns Scheiße lief – was vielleicht der größte Sprung in meiner mentalen Wntwicklung in den letzten Jahren war.

Zurück ins hier und jetzt. Zwei Trainingsflüge. Einer bäh, einer ok. Der „Okee“ war immerhin der, in dem ich die Free Known noch einmal geflogen bin. Keine HZ. So weit, so ok. Der Flieger funktioniert, technisch sind also keine Showstopper zu erwarten.

Abends die Analyse beider Flüge mit Robin. Der erste, als Spaß- und Orientierungsflug gedacht, war viel unruhiger. Und warum? Weil laut Robin das Unterbewusstsein, das für das reine Figurenfliegen zuständig ist, vorab keinen klaren Auftrag hatte. Heißt, spontan geflogene Figuren gemäß dem Motto „’n Turn geht jetzt auch noch“ werden mit ziemlicher Sicherheit scheiße, weil das Hirn doppelt und dreifach arbeiten muss. Die Steuerbewegung für die Figur an sich kommt ohne Programm nämlich nicht aus dem Unterbewusstsein, der Prozessor muss sich vielmehr neben Fahrtübergängen und Positioning auch noch um die Figur an sich kümmern. Also: Klaren Auftrag ans Unterbewusstsein. Das kennt die einzelnen Figuren, weiß, wie sie zu fliegen sind. Großhirn sorgt für orientierung, Muskelgedächtnis führt aus. Basta.

Viel Philosophie für den ersten Abend.

Wir werden sehen, was passiert.

 

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Zwischenziel erreicht

Dabei. Die Mail erreicht mich am 13. Januar. Absender: Franziska Kaiser. Teamchefin der Nationalmannschaft. Und der Inhalt ist tatsächlich der, auf den ich gehofft hatte. Ich bin dabei. Segelkunstflug-Nationalmannschaft in der Advanced-Klasse. Heißt: Teilnahme an der WM im September im südfranzösischen Fayence. Zugegeben: Ich freue mich. Weil das, was im September 2017 in Reinsdorf mit meinem ersten Schulungsflug auf dem Perkoz begann, damit einen zwischenzeitlichen Höhepunkt findet. Irgendwann ist mir klar geworden, dass ich einmal die Jacke tragen will, die, die auf der Brust das Logo mit den drei Möven trägt, die mittlere im Rückenflug, und irgendwo auch die Nationalfarben in Schwarz-Rot-Gold.

Ich war eigentlich nie der Typ für sportliche Höchstleistungen. Zu Schulzeiten im Sprint zwar schnell, aber keine Lust auf Ausdauer. Beim Badminton in meiner Freizeit so lala, aber auch nie wirklich gut. Immerhin mit Spaß bei der Sache, bis ich irgendwann aus Wut über ein verkacktes Match meinen Schläger gegen die Wand warf. Gepackt hat mich der Ehrgeiz erst beim Klettern. Wahrscheinlich auch, weil es da nie gegen andere ging, sondern immer nur gegen mich selbst und die Wand. Da war kein anderer, der besser war. Es war nur mein eigenes Unvermögen, das mich aus der Vertikalen fallen ließ. Mein Stil: irgendwas zwischen Kraft und Angst. Technik, naja…

Im Kunstflug ist es ja eigentlich auch nicht anders. In der Box ist nur einer – ich selbst. Alle haben im Wesentlichen die gleichen Bedingungen. Die Figuren sind dieselben. Das Wetter meist auch, ok, der Wind mag sich über einen Wettbewerbstag auch mal ändern. Aber im Grunde fliegt man allein gegen sich selbst. Gegen Unsicherheit, Unkonzentriertheit, fehlenden Fokus, nicht ausreichend trainiertes Muskelgedächtnis. Gegen Fehler, oder vielmehr dagegen, gemachte Fehler nicht sofort zu vergessen und sich auf den Rest des Programms zu konzentrieren, anstatt sich über die eine verkackte Figur zu ärgern. Es ist, und das hat mein Mentor Robin mir immer wieder klarzumachen versucht, in erster Linie Psychologie. Wer ein paar Wettbewerbe geflogen und überlebt hat, an dessen Fähigkeit zur Bewegung eines Flugzeugeugs im dreidimensionalen Raum gibt es wenig Zweifel. Entscheidend ist dann, wer die Nerven behält, das Adrenalin in den Griff bekommt und im richtigen Moment die richtige Steuereingabe an Knüppel und Pedalen macht. Dann fliegt sich das Programm von ganz allein.

Bis hierhin, bis zu dieser Mail, geschah einiges. Sieg beim Salzmanncup in der Sportsman 2019. Im gleichen Jahr die Schweizer Meisterschaft in Thun. Dritter Platz in der Sportsman beim Bayern-DoSi 2020 in Agathazell. 2022 Sieg in der Advanced-Klasse bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften und Schließlich Vizemeister Advanced bei der LM auf der Friesener Warte 2025. Das mal das positive. Dem gegenüber stehen ein Total-Ausraster bei der DM in Oschatz 2022, die schon mit kaputtem eigenen Flieger noch vor Wettbewerbsbeginn unter keinem guten Stern stand. Eine im Training nahezu perfekt geflogene, im Wettbewerb aber komplett falsch herum in die Box genagelte Kür bei den Schweizer Meisterschaften 2023 in Amlikon und diverse andere Ereignisse, die mich immer wieder darüber nachdenken ließen, ob ich nicht doch einigermaßen talentfrei bin.

Und jetzt? Es sind ein paar Jahre ins Land gegangen. Training mit guten Trainern und Mentoren. Ernste Worte von Piloten, die lange dabei sind und den wütenden kleinen Jungen in mir mal in die Schranken gewiesen haben, wenn der völlig unangemessen auf sowas Banales wie nen vergeigten Flug reagierte.

Ich freue mich drauf, die Jacke zu tragen und für mein Land zu fliegen. Sehr sogar. Und ich bin ziemlich motiviert, in diesem Jahr mehr zu trainieren als bisher. Vier Flüge pro Woche, das klingt für mich nach einem erstrebenswerten Ziel. Um drin zu bleiben, eins zu werden mit der 8E. Und die 1:40 am 1. Januar 2026 sind mal kein schlechter Anfang angesichts der Tatsache, dass das Flugzeug 2025 keine zehn Stunden in der Luft war… Apropos 8E: die bekommt noch vor der Saison ein kleines Upgrade. Neue Bremse, nen G-Logger und – das muss angesichts der jüngst eingetretenen Lage natürlich sein – eine Flagge auf den Haubenrahmen. Schwarz Rot Gold. Und vielleicht sogar zwei Stadtwappen. Das von Stuttgart und das meiner Heimatstadt Gera.

Salzmann Reloaded

Als das Lichtschwert vor mir plötzlich auf Rot umschlägt bin ich kurz wie paralysiert. Verfickte Scheiße, schießt es mir durch den Kopf, während ich die Aufwärtslinie des Männchens beinahe instinktiv durch Drücken beende und nach links aus der Figur rauseiere. Was ist da gerade passiert? Ein ganzes Stück fliege ich mit 250 Sachen nach Westen aus der Box raus, den ersten Funkspruch von Chief Judge Franzi ignoriere ich in meinem Zustand völlig – was den ein oder anderen an der Judgeline zur Annahme verleitet, ich hätte mir die Lichter ausgeschossen. Weiter weg von der Realität könnte das aber gar nicht sein, denn sollten da gerade wirklich mehr als 7 g angelegen haben – in meinem Kopf sind die nicht angekommen. Kein Sekundenbruchteil Black- oder auch nur Greyout, nix. Das war beim Aufziehen in die Senkrechte zu einem Männchen ja auch gar nicht zu erwarten, im Gegensatz zu mancher Licht-aus-Figur, die ich bei nationalen Meisterschaften schon fliegen durfte. „Pilot Nummer 13 – alles ok?“ knarzt es im Funk. „Ja, mutmaßlich Overload“, gebe ich zurück. So langsam fasse ich mich wieder, nehme die Fahrt raus und baue Höhe ab. Das Flugzeug fliegt normal, alles scheint noch dran zu sein. Allerdings kann ich aufgrund des relativ breiten roten Aufklebers nicht sehen, wie weit der Schleppzeiger über die magische 7 hinausgewandert ist.

Eigentlich ist die zweite Unbekannte im diesjährigen Salzmann-Cup nicht über die Maßen Anspruchsvoll: Abschwung mit vier Achteln oben und ner halben Rolle in den Rücken im Ausgang, negatives Käseeck mit zwei Viertel auf und einer Viertel im Abgang, Männchen Viertel ab, Vierzeiten-Chinese und dann noch bissle Kleinkram garniert mit Doppelrollen. Umso mehr verwundert mich, dass ich beim Männchen meinen Flieger überlaste. Und damit die Aussicht auf eine gute Gesamtplatzierung in den Wind schieße. Klar hätte ich stumpf das Programm zu Ende turnen können, das lässt sich aber mit meinem Drang zur sicheren Fliegerei nicht vereinbaren.

Solider Start in den Wettbewerb

Bis zu diesem Zeitpunkt war der Salzmann-Cup am Flugplatz Lüsse wirklich solide gelaufen. In der Free Known konnte ich als fünfter aus dem Rennen gehen – angesichts von nur zwölf Trainingsstarts in Walldürn in diesem Jahr eine solide Performance, auch wenn man mit 63 Prozent natürlich nicht wirklich zufrieden sein kann. Aber immerhin lief die Kür in diesem Jahr besser als meine desaströsen Vorführungen im Jahr zuvor, wo ich sie bei den Schweizer Meisterschaften wegen eines Richtungsfehlers völlig vergeigte und bei den Österreichischen auch nur halbgar in die Box braten konnte. Nunja. Vielleicht sollte ich im Winter mal weniger an Vereinsflugzeugen bauen und stattdessen gucken, dass ich meinen eigenen Hobel flugfertig bekomme, um mal zeitiger ins Training einzusteigen…

Die Überraschung kam bei der ersten Unbekannten: Wegen tiefhängender Wolken hatte die Wettbewerbsleitung das Programm um die letzten drei Figuren erleichtert und die Starthöhe auf 950 Meter festgelegt, was mir den verhassten gezeiteten Chinaloop ersparte. Der 1 1/4 Trudler mit Viertelrolle dagegen am Anfang war auf meinem Mist gewachsen, P-Loops (wenngleich hier die doofe Variante mit Senkrechter Linie im Aufgang) mag ich eh. Die Ursprüngliche Figur vier hatte ich schon vorab via Pilotensprecher David T. wegdiskutieren lassen. Denn ein schräger Humpty mit halber Rolle in Rückenlage in der Abwärtslinie muss bei einem Anfängerwettbewerb schlicht nicht sein. Ich hatte den Mist inzwischen mehrfach geflogen und wusste, dass ich das überleben würde, aber es gab halt auch Leute im Feld, die das mutmaßlich zum ersten Mal machen würden.

Am Ende des Durchgangs stand ich mit 73,029 Prozent als Dritter quasi auf dem Tagespodium hinter den zwei anderen Lars´en im Teilnehmerfeld – bei der DM hätte es dafür wahrscheinlich sogar nen Fresskorb gegeben. Im Gesamtclassement blieb es beim fünften Rang, und damit konnte ich gut leben.

0,3 drüber

Als ich nach dem abgebrochenen Programm gelandet bin und die Haube öffne, warte ich kurz, atme dann tief durch und frickle die Klebemarkierung vom G-Messer. 7,3 lese ich ab. 0,3 drüber. Fuck. Während ich aus dem Flieger steige, kommt Anika auf mich zu – und hat unseren Pilotensprecher D. Tempel im Schlepptau, wahrscheinlich, um die von ihr vermutete Wut meinerseits nicht allein abzubekommen. Aber es ist weniger Wut, es ist vielmehr Enttäuschung darüber, über die Limits gegangen zu sein, nicht die Kontrolle gehabt zu haben, die wir Kunstflieger uns so gerne attestieren. Und dabei hatte ich in Walldürn erstmals den Eindruck gehabt, dass mein Flugzeug und ich so langsam eins werden, hirnloses Geballer einem sauberen Energiemanagement weicht und Programme endlich harmonisch werden. Von Trainer Tobi gab es immer wieder Lob, und selbst meine Angstgegnerin Suna, nach deren Besprechungen ich mir in den Vorjahren hin und wieder ne Delphintherapie wünschte, ließ sich einmal zu dem überaus unwahrscheinlichen Satz hinreißen, dass ihr das „im Wesentlichen ganz gut gefallen“ habe. Nun also dieser Aufschlag auf dem harten Boden der Tatsachen.

Ich erkläre den beiden, was Phase ist, und kurz darauf kommt Michael am Start an, seineszeichens (Achtung, Originalzitat, irgendwo zwischen Halle und Briefingraum aufgeschnappt) „Mann des Lebens“ der Chef-Schiedsrichterein, der mich schon beim Check vor dem Kauf der 8E so wahnsinnig unterstützt und mir die Verhandlungen erleichtert hatte. Als er von der Überlast hörte, erklärte er sich direkt bereit, die Flächen zu ziehen und das Flugzeug zu checken. Gut, wenn ein Prüfer vor Ort ist.

Auch Wettbewerbsleiter Thomas kommt zu mir und informiert mich, dass ich den Flug wiederholen könne, wenn kein Schaden am Flieger besteht. Man wolle damit honorieren, dass ich Sicherheit über Wettbewerbserfolg gestellt habe und direkt gelandet bin.

Mit zwei Flächenstützen und zwei Helfern nehmen wir die SZD auseinander und prüfen die Holmstummel und die Bolzenaugen. Nichts zu sehen. Bei meinem Gewicht ist auch noch etwas Reserve bis zur kritischen Last, gibt mir David zu verstehen. Im Team 6B haben sie mal ausgerechnet, wer mit welchem Gewicht bei welcher angezeigten Last tatsächlich die Grenze erreicht.

Analysieren, sortieren, weitermachen

Nachdem der Flieger wieder zusammengesteckt ist, mache ich eine Pause, um runterzukommen. Gut eine Stunde gönne ich mir, bis ich die 8E in die Startaufstellung der inzwischen fliegenden Unlimited-Klasse schiebe. Durchatmen. Systematisieren. Und die Wolken im Auge behalten! Denn die ziehen immer tiefer in die Box, aber ich muss das ganze Programm nochmal fliegen…

Hinter der WT9 geht es noch einmal in die Luft, aber je höher wir kommen, desto mehr schwant mir, dass das knapp werden könnte. Bei 1250 Metern klinke ich aus – nur um dann direkt neben der Wolke, die direkt im Zentrum der Box parkt, 300 Meter Höhe stumpf abzukreisen. Bei 950 Metern scheint es zu gehen: Jetzt noch positionieren oder lieber anfangen? Ich entscheide mich für Letzteres, denn beschissenes Positioning wird angesichts der Wolken und des inzwischen übel aufgefrischten Windes weniger Berücksichtigung finden als Figuren, die mangels Höhe nicht geflogen werden können.

Also anschütteln und los. Abschwung mit vier Achtel oben und einer halben Rolle unten: 7,48. Negatives Käseeck mit zwei Viertel auf und Viertel im Abgang: 4,92. Männchen mit Viertel abwärts. Dieses Mal mit 5,5 g im Aufgang: Fällt passabel. Die HZ aus Versuch eins aber bleibt bestehen – genauso wie die Bewertungen der anderen Figuren bis hierher. In dem Moment spielt das aber keine Rolle, Hauptsache, alles passt flüssig zusammen. Der Vierzeiten-Chinese geht aus Cockpitsicht einmal mehr phänomenal daneben – aus Perspektive der Judgeline war das Ei mit Zeitlupen-Schleudertrauma im Scheitel aber 6,55 Punkte Wert! Das Gute ist, dass ich mich über verkackt Chinesen schon gar nicht mehr ärgere und entsprechend entspannt weiterfliege – ein Punkt in der Entwicklung meiner Kunstflieger-Persönlichkeit, der wohl mit die meiste Arbeit gekostet hat. Es folgt ein halber Kubaner mit zwei Rollen vor dem Loopbogen und negativem Ausgang: 7,35 – da merke ich im Nachhinein, dass mir die Kubaner mit vorgeschalteten Rollen doch einigermaßen liegen. Mit eineinhalb Rollen geht es in Normalfluglage – 7,64 – aber ich muss sie fallend fliegen, um genügend Fahrt für die sich anschließende Senkrechte mit negativem 45-Grad-Abgang zu haben. Die Jury wertet die Figur mit 6,62. Mir ist inzwischen klar, dass die Höhe dicke reicht, und ich bin begeistert, dass ich so langsam lerne, die größte Stärke der SZD – ihren geringen Höhenverbrauch selbst in Highspeed-Passagen – richtig auszuspielen. Ein gezogener Humpty bildet den Abschluss des Programms, für den es nochmal ne solide 7,90 gibt. Selbst das Positioning geht mit 6,83 absolut in Ordnung!

Nach dem Abwackeln resümiere ich kurz, was gerade passiert ist: Ich habe im zweiten Versuch nach nicht unerheblichem Stress und bei nur 950 Meter Ausgangshöhe ein solides Programm in die Box gezaubert und dafür nur gute 600 Meter gebraucht. Die Schleppzeiger des G-Messers stehen bei +5,8 und -3,2. Absolut im Rahmen. Im Ausrollen muss ich ein bisschen grinsen. Das war gut. Und wichtig für den Kopf.

Nur 7. – und dennoch zufrieden

Am Ende wird es Rang 10 von 14 im dritten Durchgang und Rang 7 in der Gesamtwertung. Damit kann ich leben. Und Lars vom Team 6B, der den ganzen Wettbewerb durch wirklich klasse geflogen war, holte sich zu Recht den Sieg vor dem anderen Lars aus Holland und Nick aus Grabenstetten.

Ein schöner Abschluss für mich ist das kurze Gespräch mit Dideldum am Sonntag kurz vor der Abreise. Der hatte meinen Ausraster bei der DM zwei Jahre zuvor noch im Hinterkopf und wollte von mir wissen, wie ich mich dieses Mal fühle. Auf mein „ganz gut“, kommentiert er, dass es höchsten Respekt verdient habe, einen Wettbewerbsflug aus Sicherheitsgründen abzubrechen. Und dass sich mein Mindset seit Oschatz derart geändert hätte, das bei der DM durchaus auch ein Tagestreppchen drin sei. Die Frau an meiner Seite haute schon am Vortag in die gleiche Kerbe mit dem Satz „Ich bin stolz auf Dich, dass du abgebrochen hast.“

Kunstflug findet vor allem zwischen den Ohren statt. Das weiß ich in zwischen besser. Mal gucken was kommt… Ich weiß übrigens nicht, was es am Ende war, ob ich in eine Thermikböe geflogen bin oder doch zu hart reingezogen habe. Who knows…

In jedem Fall vielen Dank an das Team um Stefan, die den Salzmanncup in diesem Jahr organisiert haben. Es war top!

 

Jungfernflug

Abgesehen vom Grummeln des Grob 2500 E1 vor uns und dem säuseln des Windes, der sich durch die nicht mehr taufrischen Türdichtungen bemerkbar macht, ist es totenstill. Oder könnte es zumindest sein, wenn ich nicht alle paar Minuten fragen würde: „Alles gut?“ Es sind rhetorische Fragen, das dürft mir spätestens nach der ersten Antwort meines Mitfliegers klar sein, die nur kurz und eindrücklich „Ja!“ lautete – vorgebracht mit debilem Lächeln im Gesicht. Aber dieses Mal will ich alles richtig machen, mein Passagier soll erleben, wie schön es in der Luft ist, soll die Welt von oben entdecken, soll verstehen, warum ich vom Fliegen immer so schwärme. Dass er in der ganzen Zeit nicht einmal etwas fragt, beunruhigt mich nicht. Vielmehr bestätigt es meine Einschätzung, dass er genießt, was er erlebt, und das ganz unbewusst, denn er kann mit dem Wort Genuss vermutlich noch nicht mal etwas anfangen mit seinen sechs Jahren. Er denkt nicht drüber nach, er erlebt einfach, total von dem gefangen, was er sieht. Wir starten auf der Piste 12 in Richtung Osten, drehen über dem Tiefenbachtal ein paar Kreise um Höhe zu machen und fliegen dann ein Stück in Richtung Flughafen. Eine weite Linkskurve bringt uns an die Albkante, ich deute auf die Burg Neuffen und die Burg Teck, der Kerl neben mir nickt eifrig. Mein Blick geht zur Uhr, und eigentlich ist mir schon auf halber Strecke klar, dass ich die vereinbarte Flugzeit reißen werde und mindestens einer dann angepisst ist. Seis drum, meinen Mitflieger trifft das nicht. Der soll sein Erlebnis haben. Und ich bins gewöhnt, Ärger weitgehend an mir abperlen zu lassen. Ein paar Minuten fliegen wir noch gen Osten, bevor ich die Grob noch einmal in eine weite Kurve lege, das Gas rausziehe und langsam Höhe abbaue. Nach 19 Minuten berühren die Räder der Grob wieder die Piste, wir rollen ab un parken vor der Backsteinhalle. Meine Schwester muss grinsen, als sie den entrückten Blick sieht, den ihr Großer draufhat. Sein Vater hingegen erklärt mir, dass er Angst um sein Kind hatte, weil wir nicht nach zehn Minuten wieder da waren. Ok, ich bin Schuld.

Inzwischen ist meine Schwester auf den rechten Sitz geklettert. Sie hat das Headset aufm Kopf, ihr Kleiner sitzt auf ihrem Schoß und trägt Kapselgehörschutz von Peltor. „Einmal rolle!“ hat er bestellt. Also nochmal den Quirl angeworfen, für eine „Rollübung“ beim Türmer angemeldet und dann mit Schmackes den Taxiway hoch bis kurz vor die Piste 24, Scannerblick an den Himmel, aufrollen, U-Turn und wieder zurück. Das Grinsen im Gesicht des Kleinen: unbezahlbar.

Wer weiß, vielleicht hats ja was gebracht und die Jungs fragen von allein mal wieder, ob sie bei Onkel Lars mitfliegen können. Ich würde mich freuen.